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Miodula Presidential Vodka Likör

30 Jun

Miodula Presidential Vodka Liqueur 0,5L 40%

Liebe Drinkology Leser/innen,

wenn Sie an Wodka denken, mit welchem Lands assoziieren Sie diesen dann? Den meisten fällt das wohl als erstes Russland oder zumindest eins der Osteuropäischen Länder ein. In dieser Richtung sind Sie da auch genau richtig, denn in unserem heutigen Artikel geht es um einen Wodka der aus Polen kommt. Um genau zu sein um den Miodula Presidential Vodka.

Miodula
Die Geschichte von Miodula reicht weit zurück, man kann sagen bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. Miodula steht nämlich in enger Verbindung zum Teschener Land und den dort lebenden Menschen der Lausitzer Kultur. Das Herzogtum der Teschen entstand in der Zeit der Piasten-Könige, welches der östliche Teil des heutigen Schlesiens ist. Dieses Land war sehr war sehr beliebt, denn zum sicheren Leben ist so ein Burgberg natürlich zu damaliger Zeit enorm von Bedeutung gewesen. Deshalb wurden die Teschener nach Jahrhunderten von den Skythen aus Asien ihrer Heimat beraubt, diese mussten dann wiederum aber den Kelten weichen. Die eigentliche Geschichte ist aber auf die umliegenden Bewohner der Siedlungen zurückzuführen. Sie waren Jäger und Sammler und erkannten schnell, dass Bienen ganz schön nützlich sein können. So begannen sie den Honig aus den Baumstämmen zu sammeln und eine Art Trank daraus herzustellen. Damals war dieser natürlich noch nicht so wie Miodula heute ist, aber man sagte ihm heilende Kräfte nach und es war so ein süßer, heilender Honigsirup, der mit frischem Regenwasser vermischt war. Weiterlesen… »

 

Flüssiges Gold aus Japan

08 Jun

The Hakushu Single Malt Whisky 12 Jahre

Japanischer Whisky

Wer nach einem ganz besonderen Whisky sucht, wird nicht nur in der Abteilung der schottischen & irischen Whiskys fündig. Denn wo zuvor noch in größerem Stil genau diese Whiskys nach Japan importiert wurde, findet heute immer mehr innländischer Whisky Einzug in die Regale. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich eine eigene Whiskykultur und Industrie. So hat japanischer Whisky nicht nur auf dem Weltmarkt immer mehr Aufmerksamkeit bekommen, sondern auch von den Japanern selbst immer mehr Zuspruch bekommen. Zurück zu führen ist dieses Interesse wohl auf eine lokale Seifenoper ‚Massan‘ die über die Anfänge der japanischen Whiskey-Produktion geschrieben wurde. Diese Anfänge gehen zurück bis ins Jahr 1899, wo Shinjiro Torii die ersten Imitationsversuche von importiertem Whisky startete, denn bis da galt Whisky als Statussymbol und war nicht für jedermann erschwinglich. Torii, der Gründer der Destillerien und sein Masterblender hatten einen außergewöhlichen Geruchssinn, der zu Beginn von großem Wert war. Shinjiro Torii wurde auch als „Die Nase von Osaka“ bekannt, was er seiner großen Nase zu verdanken hatte. Weiterlesen… »

 

Meukow Cognac Arima

22 Mai

Liebe Drinkology Leser und Leserinnen,

Ich hätte gar zu gern geraucht
Und einen Meukow mir bestellt
Und eine Frau vor mir gezwickt.

Mit diesem literarischen Seitenkick wollen wir euch heute ein weiteres Produkt näher vorstellen.
Sagt Ihnen der Name Meukow etwas? Bereits im Jahr 1929 schrieb der deutsche Dichter Joachim Ringelnatz sein Gedicht Winterflug und erwähnte darin den Premium Cognac.
In Deutschland sind die Meukow Cognacs leider eher verhältnismäßig unbekannt. Allerdings gehören die Cognacs des Hauses zu den Besten unter den Weinbränden. Unter Kennern sind diese sogar sehr geschätzt und beliebt.
Deshalb möchten wir euch heute nun etwas mehr über Meukow Cognacs, seine Entstehung und der Philosophie hinter den unverkennbaren Produkten näherbringen.

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Deutscher Kornbrand

13 Apr
Das Korn - Alter Deutscher Weinbrand

Das Korn – Alter Deutscher Weinbrand

Liebe Drinkology-Leser,

an welche Spirituose denken Sie, wenn Sie an einen klaren Brand aus Getreide denken? Die meisten Menschen, werden diese Frage wohl mit Wodka beantworten und dies ist auch verständlich, denn dieses häufig aus Russland oder Polen stammende Destillat, ist die meistverkaufte weiße Spirituose in Deutschland.

Neben Wodka ist hierzulande aber noch eine weitere klare Spirituose sehr beliebt: Der Kornbrand!

Kornbrand, welche in Abhängigkeit vom Alkoholgehalt auch als Korn bezeichnet, hat in Deutschland eine lange Tradition. Für die Herstellung von Kornbrand sind Roggen, Weizen, Gerste, Hafer sowie Buchweizen zulässig und seine erste schriftliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1507. Die Stadt Nordhausen verfassten in diesem Jahr einen Beschluss, in welcher die zukünftige Besteuerung von Korn festgelegt war. Noch im 16. Jahrhundert entwickelte sich das Brennen von Korn zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor, was allerdings nicht jedem schmeckte. Insbesondere die Bierbrauer setzten sich gegen die Kornbrand-Konkurrenz zur Wehr, da sich hierdurch das Getreide verteuerte. Weiterlesen… »

 

The Bitter Truth – Bogart’s Bitters

01 Mrz

The Bitter Truth – Bogart’s Bitters

Mit Bogart’s Bitters hat die Münchner Firma „The Bitter Truth“ den ältesten bekannten Cocktail Bitter der Welt neu aufgelegt. Die Herausforderungen dahinter waren gewaltig, denn neben dem Inhalt galt es auch die Flasche in ihrer ursprünglichen Form zu reproduzieren. In unserem heutigen Blogartikel möchten wir uns daher der Geschichte der Firma „The Bitter Truth“ sowie der Entwicklung der Bogart’s Bitters widmen.

Die Geschichte von The Bitter Truth

Neben der Gruppe der Cocktails gibt es eine Vielzahl von anderen Getränkekategorien wie etwa Fizzes, Sours, Punches oder Toddies. Was die Cocktails ursprünglich von den anderen Getränken unterschied war die Zugabe einer ganz gewissen Zutat: Cocktail Bitters. Ein Cocktailbitter ist eine alkoholische Würzzutat mit einem mehr oder weniger stark ausgeprägten bitteren und sehr intensiven Geschmack, welche in der Regeln nur tropfenweise oder als Dash (Spritzer) verwendet wird.

Vor der Prohibition war die Verwendung von Cocktail Bitters gang und gebe, deren Einsetzen brachte jedoch einen massiven Umbruch der Trinkgewohnheiten der Konsumenten mit sich und Cocktail Bitters gerieten nahezu in Vergessenheit. Weiterlesen… »

 

Citadelle Gin

31 Jan

Die Flut der Gins die auf den Markt drängen scheint nicht abzureißen… Nahezu wöchentlich erscheinen neue Produkte und selbst Sammler und Spirituosenliebhaber tun sich schwer hier den Überblick zu bewahren. Doch genauso laut wie viele Produkte auf dem Markt erscheinen, so leise verschwinden sie auch wieder. Nur wenige Gin-Marken haben es in den letzten Jahren geschafft sich nachhaltig zu etablieren und haben sich ihren festen Platz in den Backboards der international Top-Bars gesichert.

Eine dieser Marken ist der französische Citadelle Gin!

Hinter Citadelle Gin steht der französische Unternehmer und Master Blender Alexandre Gabriel, welcher sich auch für Cognac Pierre Ferrand und Plantation Rum verantwortlich zeichnet. Dieser schloss sich 1989 mit einer der eingesessensten Winzerfamilien der Cognac-Region zusammen um dem altehrwürdigen Château de Bonbonnet neues Leben einzuhauen und von diesem als Sitz des Unternehmens seine Produkte international zu vertreiben.

Eines der wichtigsten Produkte des Hauses ist dabei der Citadelle Gin, dessen aktuelles Rezept auf eine Rezeptur aus dem 18. Jahrhundert zurückgeht. Damals – genauer gesagt 1775 – verlieh nämlich König Louis XVI den Herren Stival und Carpeau das Recht die erste französische Gin-Destillerie in der alten Zitadelle von Dünkirchen zu eröffnen. Wichtig war Alexandre Gabriel von Anfang an, die althergebrachten und sehr traditionellen Destillationsmethoden der Region zu bewahren, weshalb für den Citadelle Gin dieselben Brennblasen wie bei der Cognac Produktion zum Einsatz kommen. Diese speziellen „Charentaiser Brennblasen“ fassen dabei nur ca. 200 Liter und werden durch offenes Feuer beheizt, was ein gewisses Feingefühl bei der Produktion erfordert. Weiterlesen… »

 

Die Geschichte von Seagram’s

14 Jan

Auch wenn der Seagram’s Konzern nicht mehr existiert, möchten wir in unserem heutigen Blogeintrag gerne auf die Geschichte dieser einst so großen Firma zurückblicken aus deren Portfolio viele auch heute noch weltweit bekannte Marken hervorgegangen sind.

Die Geschichte von Seagram’s reicht zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Joseph Emm Seagram – ein Sohn englischer Einwanderer –  Leiter der Granite und Waterloo Mill in Kanada wurde, in denen, wie zu der damaligen Zeit üblich, der Getreideüberschuss zu Alkohol destilliert wurde. Die Brennerei hierzu wurde im Jahr 1857 errichtet und Joseph E. Seagram war als Partner beteiligt, bevor er das Unternehmen 1883 übernahm und in Joseph E. Seagram & Sons umbenannte. Im gleichen Jahr wurde der Seagram’s 83 auf den Markt gebracht, welcher als erster Blend und Markenwhisky des Landes gilt und von dem die damals noch junge Firma große Mengen in die USA exportierten. Im Jahr 1911 erfolgte schließlich eine Umbenennung in Joseph E. Seagram & Sons Ltd. und der auch heute noch gefragte Whisky Seagram’s V.O. wurde auf den Markt gebracht. Ein vollmundiger Blended Whisky, der insbesondere durch seine charaktervollen Würzaromen und Zitrusnoten zu überzeugen weiß. Joseph Seagram starb im Jahr 1919 und seine Söhne verkauften die Firma an den Geschäftsmann Samuel Bronfman, welcher 1928 eine Kooperation mit der schottischen Firma Distillers Company Ltd. einging, wobei vermutet wird, dass die Prohibiton eine große Rolle bei dieser Entscheidung spielte, da kanadische und schottische Whiskies in dieser Zeit entsprechend gefragt waren. In dieser Zeit erwarb Canadian Whisky einen hervorragenden Ruf in den USA, was Seagram’s zu weiteren Expansionen verhalf und sicherlich ein Grund dafür war, dass der Seagram’s Seven Crown Whisky im Nachbarland eingeführt wurde. Der Seagram’s Seven Crown Whisky hat insbesondere in Europa eine große Anhängerschaft und besitzt einen würzigen Roggengeschmack.

Daraufhin folgten boomende Jahre für Seagram’s und es wurde u.a. in Louisille, Kentucky eine neue Destillerie gebaut und in den folgende Jahren weitere Brennereien übernommen. In diesen Destillerien wurden u.a. der Four Roses Bourbon Whiskey sowie der Eagle Rare Bourbon erzeugt. Mit insgesamt sieben Destillerien in den USA wurde ein florierender Umsatz erwirtschaftet, was es erlaubte 1959 an der noblen Park Avenue in New York ein imposantes Verwaltungsgebäude zu errichten. In dieser Zeit wurden wiederum neue Marken wie der legendäre Crown Royal Whisky geschaffen, welcher vielen als Flaggschiff von Seagram’s galt. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde schließlich Chivas Brothers erworben, womit der Einstieg in Schottland geebnet wurde, wo Seagram letztendlich neun Destillerien und mehrere Abfüllanlagen besaß. Die Expansion sollte allerdings weitergehen und so wurden Joint Ventures in Thailand, China und Japan eingegangen, Whisky in Neuseeland gebrannt und Gin, Wodka und Sekt (z.B. Mumm) vermarktet.

Der Konzern blieb allerdings nicht allein im Getränkebereich tätig, sondern versuchte sich auch im Filmgeschäft und bekannten Firmen wie Universal Studios und deren Mutter MCA wurden in den Konzern eingegliedert und um dieses zu stärken große Marken wie Mumm und Sandeman veräußert. Letztendlich entschied sich das Management allerdings dazu, die gesamte Firma zu veräußern und die Wettbewerbshüter der USA stimmten am 21.12.2001 der Übernahme durch ein Konsortium aus Diageo und Pernod Ricard zu, was die französische Firma zum drittgrößten Getränkekonzern der Welt aufstiegen ließ und die Geschichte von Seagram’s enden ließ.